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Erdung

Warum ist eine gute Erdung beim Weidezaun so wichtig?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns noch einmal ganz kurz mit der allgemeinen Funktionsweise eines Elektrozauns auseinandersetzen.

Im Zentrum steht das Elektrozaungerät, welches in regelmäßigen Abständen Hochspannungsimpulse erzeugt. Das Gerät ist zum einen mit der Erde verbunden (Erdung), zum anderen mit dem Leitermaterial des Zauns. Zwischen Erde und Zaunleitermaterial liegt also eine Spannung an. Sobald ein Tier eine Verbindung zwischen Erde und Zaunleitermaterial herstellt, wird der Stromkreis geschlossen. Dies bedeutet, es fließt ausgehend vom Elektrozaungerät, durch das Zaunleitermaterial, durch das Tier und schließlich durch die Erde und über den Erdungspfahl mit Erdanschlusskabel zum Gerät zurück ein Strom. Der Stromfluss wird als sehr unangenehm empfunden (Stromschlag) und führt zur gewünschten Abschreckung.

Der Strom fließt umso besser je niedriger die Widerstände im Zaun sind. Bei unserem Zaun stellen das Tier und die Erde Widerstände dar, da hier der Strom nicht so einwandfrei fließen kann wie z. B. im Leitermaterial. Das Tier, welches u.a. aus Körperflüssigkeiten besteht, leitet den Strom noch relativ gut und stellt nur einen kleinen Widerstand dar. Die Erde kann unter Umständen jedoch einen sehr hohen Widerstand darstellen und den Stromfluss und damit die Schlagstärke am Zaun erheblich senken.

Ziel jeder guter Erdung ist demnach den Erdungs-Widerstand zu verringern und damit eine hohe Schlagstärke am Zaun zu sichern. Voraussetzung dafür ist eine gute Leitfähigkeit der Erde, eine ausreichende Menge an Erdspießen und eine sorgfältige Verbindung der Erdspieße untereinander und mit dem Gerät.

Was ist bei der Erdung am Elektrozaun zu beachten?

Achten Sie darauf, das Gerät mit seiner Erdung an einem ausreichend feuchten Ort aufzustellen (z.B. unter einem Schatten spendenden Baum).

Feuchte Erde leitet den Strom wesentlich besser als trockene Erde. Aus diesem Grund sind trockene, sandige Böden unbedingt zu vermeiden.

Sollten Sie relativ trockene Bodenverhältnisse vorliegen haben, können Sie den Widerstand durch das Anbringen weiterer Erdspieße verringern. Setzen Sie diese im Abstand von ca. 3 m.

Die Erdspieße sollten aus einen nichtrostendem Material bestehen z. B. verzinkter Stahl. Eine Rostschicht würde die Erdung sehr verschlechtern, da diese isolierend wirkt. Zu empfehlen sind runde Erdspieße (bei Mobilzäunen) oder Erdspieße mit Winkel-Profil. Die Mindestlänge beträgt 1 m (bei Mobilzäunen sind kürzere ausreichend).

Es gilt:
Umso länger die Erdspieße, umso niedriger der Widerstand und je größer die Oberfläche, umso besser die Verbindung.

Mit einem Erdungskabel (z.B. Hochspannungskabel aus verzinktem Stahldraht) und rostfreien Schrauben verbinden Sie die Erdspieße untereinander. Mithilfe des Erdanschlusskabels schließen Sie nun das Weidezaungerät an den ersten Erdspieß an.

Nicht nur schlechte Bodenverhältnisse, auch das Weidezaungerät selbst hat Auswirkungen auf die Erdung. Ein sehr leistungsstarkes Weidezaungerät erfordert eine bessere Erdung, als ein schwaches Weidezaungerät.

An folgende Werte können Sie sich orientieren:

  1. Weidezaungerät mit 1 Joule Impulsenergie: mind. 1 Erdspieß mit 1 m Länge
  2. Weidezaungerät mit 2-5 Joule Impulsenergie: mind. 2-3 Erdspieße mit 1 m Länge
  3. Weidezaungerät mit 10-20 Joule Impulsenergie: mind. 3-4 Erdspieße mit 2 m Länge
  4. Weidezaungerät mit 30 Joule und mehr Impulsenergie: mind. 6 Erdspieße mit 2 m Länge

Möchten Sie optimalste Ergebnisse erzielen, verlegen Sie entlang des Zauns einen Erdungsdraht ca. 20 cm tief in die Erde.

Hinweis:
Bei der Erdung Ihres Weidezaungerätes ist ein Mindestabstand von 10m zu anderen Erdungssystemen (z. B. Gebäudeerdung) einzuhalten. Dieser Sicherheitsabstand dient dazu, ein Überschlagen der Spannung, z. B. bei Blitzeinschlag in die Zaunanlage, auf das andere Erdungssystem zu vermeiden.

Halten Sie diesen Abstand z. B. bei der Befestigung des Weidezaungerätes an eine Hausmauer ein, um die Hauserdung (und sämtliche dazu gehörige Wasser-, Strom-Leitungen etc.) nicht zu gefährden.

Wie überprüfe ich die Erdung am Weidezaun?

Die Erdung lässt sich gut mit einem Zaunprüfer überprüfen. Hierbei muss zuerst ein Kurzschluss hergestellt werden. Dafür platzieren Sie ca. 100m vom Gerät entfernt Eisenstäbe (oder ähnlich gut leitendes Material) in den Boden, die in direktem Kontakt mit dem Zaunleitermaterial stehen. Die Zaunspannung sollte dadurch bis auf ca. 2000 Volt absinken. Stecken Sie jetzt den Metallstab des Zaunprüfers ca. 1 m vom letzten Erdungspfahl des Elektrozaungerätes entfernt in die Erde und halten Sie die Spitze des Prüfers an den Erdungspfahl. Eine optimale Erdung liegt bei einer gemessenen Spannung von 0 - 200V vor. Spannungs-Werte von 200-600 V befinden sich noch im Toleranzbereich.

Sollte Ihr Wert über 600 V liegen, ist es notwendig die Erdung durch Anbringen weiterer Erdspieße zu verbessern, um eine ausreichende Hütespannung am Zaun zu gewährleisten.

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